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Messerangriff

Schleswig: Angreifer durch polizeilichen Schusswaffengebrauch gestoppt

Polizeidirektion Flensburg berichtet mit Meldezeit 23.04.2026 11:25 Uhr zu einem Ereignis in Schleswig. Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

· Tatzeit am es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhaus · Schleswig, Schleswig-Holstein, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Schleswig – Symbolbild
Symbolbild: Polizeipräsenz in Schleswig. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.
Ereignis: Messerangriff
Ort: Schleswig
Bundesland/Region: Schleswig-Holstein
Land: Deutschland
Tatdatum: nicht aus der Quelle ableitbar
Tatzeit: am es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhaus
Meldezeit: 23.04.2026 11:25 Uhr
Quelle/Distribution: Presseportal Blaulicht
Herausgeber: Polizeidirektion Flensburg
Original-URL: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6313/6260995
Tatmittel: Messer (unspezifisch)

Mitteilung der Quelle:

23.04.2026 – 09:25


Polizeidirektion Flensburg


POL-FL: Schleswig: Angreifer durch polizeilichen Schusswaffengebrauch gestoppt

































Schleswig (ots)



In der Nacht von Samstag (18.04.2026) auf Sonntag (19.04.2026) kam es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil St. Jürgen in Schleswig zu zwei Polizeieinsätzen. Beim zweiten Einsatz konnte ein unmittelbar bevorstehender Messerangriff durch den Schusswaffengebrauch eines Polizeibeamten unterbunden werden.

Der erste Einsatz erfolgte gegen 23:20 Uhr, nachdem ein 29-jähriger deutscher Staatsangehöriger in der von ihm gemeinsam mit seiner Mutter bewohnten Wohnung seine Schwester angegriffen haben soll. Die eingesetzten Beamten verwiesen den Mann daraufhin der Wohnung.

Gegen 04:00 Uhr kehrte der Mann trotz der zuvor ausgesprochenen Wegweisungsverfügung zur Wohnung seiner Mutter zurück, trat die Wohnungstür ein und griff seine Mutter mit einem Messer an. Die erneut alarmierten Polizeibeamten setzten zunächst Reizstoff gegen den Beschuldigten ein, konnten den Angriff hierdurch jedoch nicht stoppen. In der Folge machte ein Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch.

Der Beschuldigte wurde dabei schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und am 21.04. einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

Dem Mann wird versuchter Totschlag zur Last gelegt. Das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Jan Krüger
Telefon: 0461/484-2010
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de