Direkt zum Inhalt

Sachlich. Unabhängig. Quellenbasiert.

Sicherheitslage.org Informieren. Einordnen. Handeln. Suche
Menü

Gefährliche Körperverletzung

Polizeieinsatz

Polizeidirektion Chemnitz berichtet mit Meldezeit 17.10.2026 02:00 Uhr zu einem Ereignis in Schwarzenberg.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 17.10.2026 02:00 Uhr · Schwarzenberg, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Schwarzenberg – Symbolbild

SCHWARZENBERG

Symbolbild: Polizeipräsenz in Schwarzenberg. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

17.10.2026, 19:25 Uhr — Erstveröffentlichung (aktuell)

Medieninformation der Polizeidirektion Chemnitz 382|2026

Stand: 19:20 Uhr

Erzgebirgskreis

Polizeieinsatz

Zeit: 17.10.2026 Ort: Schwarzenberg

(4186) Die Polizeidirektion Chemnitz führte heute in Schwarzenberg einen Polizeieinsatz anlässlich einer angezeigten Versammlung durch.

Die Teilnehmer der Versammlung unter dem Motto »Ungebrochen – gegen den Rechten Normalzustand« sammelten sich ab 12:45 Uhr im Bereich des Busbahnhofes in Schwarzenberg. Die Versammlung begann gegen 13:20 Uhr mit mehreren Redebeiträgen. Gegen 14:40 Uhr setzte sich ein Aufzug in Bewegung und führte über die Bahnhofstraße, die Badstraße und die Karlsbader Straße bis zum Finanzamt. An der dortigen Zwischenkundgebung folgten weitere Rede- und Musikbeiträge. Gegen 17:00 Uhr führte der Aufzug über die Karlsbader Straße und die Bahnhofstraße zurück zum Ausgangsort am Busbahnhof. In der Spitze waren 450 Teilnehmer im Aufzug. Nach der Zwischenkundgebung hatte sich die Teilnehmerzahl bereits verringert. Die Aufzugsstrecke war auf Wunsch des Versammlungsleiters und in Kooperation mit der Versammlungsbehörde verkürzt worden.

An der Bahnhofstraße hatten sich einige Gegendemonstranten gesammelt und gegenüber der Versammlungsbehörde eine Versammlung angezeigt. Diese lief mit Abstand hinter der Versammlung bis zum Finanzamt und wurde dort gegen 15:50 Uhr beendet. In der Spitze waren 75 Teilnehmer zu verzeichnen.

Bereits vor Versammlungsbeginn erkannten die Einsatzkräfte einen Mann am Versammlungsort, der Tatverdächtiger einer Körperverletzung beim Versammlungsgeschehen am 13.12.2025 ist. Die Beamte stellten die Identität des 38-Jährigen fest.

Die Einsatzkräfte mussten trennend einwirken, als die Versammlung »Ungebrochen – gegen den Rechten Normalzustand« die Gegenversammlung auf der Bahnhofstraße passierte. Hier kam es zu einem gegenseitigen Flaschenwurf. Ein Tatverdächtiger (24/deutsch) wurde festgestellt und eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

An der Karlsbader Straße hatte ein Teilnehmer der Gegenversammlung einen Fotografen gegen den Kopf geschlagen. Gegen einen 35-jährigen Deutschen wurde Anzeige wegen Körperverletzung erstattet.

Zudem hatte ein 45-Jähriger (deutsch) am Busbahnhof gegenüber den Einsatzkräften den Hitlergruß gezeigt. Eine Anzeige wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde erstattet.

Zum Versammlungsende stellten die Einsatzkräfte die Identität von einem Jugendlichen (17) und Mann (28) fest, die im Verdacht stehen, zur Versammlung am 13.12.2025 eine gefährliche Körperverletzung sowie einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz begangen zu haben.

Die Polizeidirektion Chemnitz wurde heute durch die sächsische Bereitschaftspolizei und Einsatzkräfte des Kommunikationsteams aus allen sächsischen Polizeidienststellen unterstützt. Insgesamt waren rund 330 Einsatzkräfte in die Maßnahmen eingebunden. (ju/mou)

Kontakt

Polizeidirektion Chemnitz

Themen

Sicherheit & Inneres

Downloads

Diese Medieninformation im PDF-Format

Ereignis:
Gefährliche Körperverletzung
Ort:
Schwarzenberg
Bundesland/Region:
Sachsen
Land:
Deutschland
Tatdatum:
nicht aus der Quelle ableitbar
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
17.10.2026 02:00 Uhr
Quelle/Distribution:
Polizei Sachsen
Herausgeber:
Polizeidirektion Chemnitz
Original-URL:
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1100586
Tatmittel:
nicht sicher ableitbar

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

Unsere Themen

Unsere Prinzipien

Hilfe & Unterstützung

Wer Gewalt erlebt oder sich Sorgen um eine andere Person macht, muss damit nicht allein bleiben. Es gibt professionelle Beratung, die zuhört, einordnet und über die nächsten Schritte informiert – unabhängig davon, ob bereits eine Anzeige erstattet wurde.

Logo Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, Rufnummer 116 016, hilfetelefon.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

116 016

Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" beraten qualifizierte Fachkräfte Betroffene, Angehörige und Menschen aus dem sozialen Umfeld. Die Beraterinnen informieren über Schutzmöglichkeiten und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungsangebote vor Ort.

  • Kostenfrei
  • Anonym
  • Rund um die Uhr erreichbar
  • Mehrsprachige Beratung
  • Barrierearm, auch online

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" ist ein Angebot des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Sicherheitslage.org steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu diesem Angebot.

Bei akuter Gefahr wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, im medizinischen Notfall an 112.