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Gewalt gegen Einsatzkräfte

Großbrand bei Müllverwerter

Feuerwehr Iserlohn berichtet mit Meldezeit 02.10.2026 10:06 Uhr zu einem Ereignis in Iserlohn.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 02.10.2026 10:06 Uhr · Iserlohn, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Iserlohn – Symbolbild

ISERLOHN

Symbolbild: Polizeipräsenz in Iserlohn. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

Am Mittwoch, den 23.09., wurde ein Brandereignis auf dem Gelände eines Müllverwerters im Industriegebiet Rombrock in Iserlohn Sümmern gemeldet. Es sollte eine große Rauchwolke über dem Gelände stehen.

Umgehend wurden durch die Leitstelle des Märkischen Kreises der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Löschgruppe Sümmern alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine tiefschwarze Rauchsäule zu sehen. Umgehend wurde das Einsatzstichwort von Feuer 1 auf Feuer 2 erhöht, was die Alarmierung weiterer Kräfte mit sich bringt.

Als die ersten Kräfte eintrafen, stellte sich die Lage so dar, dass im Außenbereich große Mengen von zu Ballen gepresstem Kunststoffmüll in Brand geraten waren. Umgehend wurden mehrere Angriffsleitungen aufgebaut. Erstes Ziel war es, die Ausbreitung auf weitere Lagerflächen und Gebäude zu verhindern.

Da schon zeitnah absehbar war, dass sich die Löscharbeiten bis spät in die Nacht hinziehen würden, wurde gegen 18:30 Uhr das Einsatzstichwort erneut erhöht; die Erhöhung auf Feuer 3 bringt die Alarmierung weiterer Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr mit sich. Im weiteren Verlauf wurde das Stichwort noch auf Feuer 4 erhöht. Dies bedeutet für die Feuerwehr Iserlohn Stadtalarm, also wurden alle verfügbaren Löschgruppen zu diesem Einsatz alarmiert.

Um die gepressten Müllquader effektiv ablöschen zu können, mussten diese auseinandergezogen werden. Für diese Arbeiten wurde das Teleskoplader-Fahrzeug der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle alarmiert. Im weiteren Verlauf wurde diese Arbeit von einem Radlader und einem Umschlagbagger erledigt. Diese wurden vom betroffenen Betrieb zur Verfügung gestellt und auch durch dessen Mitarbeiter bedient.

Mit diesen Maßnahmen zeigte die Brandbekämpfung eine gute Wirkung, zog sich aber dennoch bis spät in die Nacht hin. Um eine bessere Löschwirkung zu erzielen, wurde im Einsatzverlauf Löschschaum eingesetzt. Da bei einem solchen Einsatz eine große Menge an Schaummittel benötigt wird, wurde auch Schaummittel von der Feuerwehr Hagen und von der Betriebsfeuerwehr AMK (Müllverbrennung Iserlohn) angefordert.

Gegen 1 Uhr nachts waren die offenen Flammen bekämpft. Ab diesem Zeitpunkt mussten anschließend aufwendig die Müllberge auf Glutnester untersucht und diese bei Bedarf abgelöscht werden.

Gegen 6:30 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Ab diesem Zeitpunkt verblieb nur noch eine Brandwache an der Einsatzstelle, um ein eventuelles Wiederaufflammen direkt zu bekämpfen. Die Kollegen mussten nicht mehr tätig werden.

Da bei einem solchen Einsatz sehr viele Brandgase entstehen, die potenziell gesundheitsschädlich sind, wurden die Anwohner mittels Warnapp gewarnt, und es wurde der Messzug des Märkischen Kreises alarmiert. Dieser setzt sich aus verschiedenen Einheiten der Feuerwehren im Märkischen Kreis zusammen. Bei den Messungen wurden keine gesundheitsschädigenden Werte gemessen.

Aufgrund der Tatsache, dass bei diesem Einsatz eine Vielzahl von Einsatzkräften durch Löschwasser, Brandrauch und Müll kontaminiert wurden, mussten diese ihre Einsatzkleidung an der Einsatzstelle ablegen. Um diese Kräfte anschließend in trockenen Sachen an ihre Standorte zu bringen, wurden wir von den Feuerwehren Menden und Hemer mit Trainingsanzügen unterstützt.

Leider wurden bei diesem Einsatz auch Einsatzkräfte leicht verletzt, alle drei wurden an der Einsatzstelle vom Rettungsdienst versorgt und zur Untersuchung in Iserlohner Krankenhäuser transportiert. Alle drei konnten diese nach kurzer Zeit verlassen und befinden sich auf dem Weg der Besserung.

Für die gesamte Dauer des Einsatzes wurde die Feuerwache an der Dortmunder Straße durch die Löschgruppen Bremke und Letmathe sowie die Sondereinheit Funk besetzt. Für die Wachbesetzung gab in der Zeit zwei kleinere Einsätze abzuarbeiten.

Ein solcher Einsatz zeigt, wie gut die Zusammenarbeit vieler Behörden, Einheiten und Feuerwehren über die Stadtgrenzen von Iserlohn hinausfunktioniert! Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal bei allen Kräften bedanken, die uns so unkompliziert und professionell unterstützt und somit zu diesem Einsatz beigetragen haben.

Eingesetzte Kräfte:

Löschzug Berufsfeuerwehr Rettungsdienst Iserlohn C-Dienst Berufsfeuerwehr

Löschgruppe Stadtmitte

Löschgruppe Obergrüne Löschgruppe Bremke Löschgruppe Kesbern Löschgruppe Letmathe Löschgruppe Lössel Löschgruppe Oestrich Löschgruppe Untergrüne Löschgruppe Sümmern Löschgruppe Drüpplingsen Löschgruppe Hennen Löschgruppe Leckingsen Sondereinheit Funk

Kreisbrandmeister Märkischer Kreis

Messzug Märkischer Kreis

Feuerwehr Hagen

Feuerwehr Menden

Feuerwehr Hemer Rettungsdienst Hemer

Ereignis:
Gewalt gegen Einsatzkräfte
Ort:
Iserlohn
Bundesland/Region:
Nordrhein-Westfalen
Land:
Deutschland
Tatdatum:
nicht aus der Quelle ableitbar
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
02.10.2026 10:06 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
Feuerwehr Iserlohn
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/116234/6363466
Vorgangsnummer:
FW-MK
Tatmittel:
nicht sicher ableitbar

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

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