Direkt zum Inhalt

Sachlich. Unabhängig. Quellenbasiert.

Sicherheitslage.org Informieren. Einordnen. Handeln. Suche
Menü

Raub

Alfter/Bonn-Pennenfeld: 37-Jähriger nach missglücktem Raubüberfall auf Supermarkt festgenommen - Aufmerksame Zeugenhinweise führten zur Identifizierung des Tatverdächtigen

Polizei Bonn berichtet mit Meldezeit 19.10.2026 09:20 Uhr zu einem Ereignis in Bonn.

Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.

Gemeldet 19.10.2026 09:20 Uhr · Bonn, Deutschland

Polizeipräsenz bei Nacht in Bonn – Symbolbild

BONN

Symbolbild: Polizeipräsenz in Bonn. Das Bild zeigt nicht den konkreten Tatort.

Dank aufmerksamer Zeugen gelang Ermittlern des Kriminalkommissariats 13 der Bonner Polizei am Donnerstagmittag (15.10.2026) die Festnahme eines mit Haftbefehl gesuchten 37-Jährigen. Dem Mann wird vorgeworfen, am Morgen des 07.09.2026, gegen 07:40 Uhr, einen Raubüberfall auf einen Supermarkt auf der Max-Planck-Straße in Bonn-Pennenfeld verübt zu haben.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand betrat der Mann zur Tatzeit das Geschäft und forderte eine Kassiererin unter Vorhalt eines Messers lautstark zur Herausgabe von Bargeld auf. Als die Mitarbeiterin der Aufforderung nicht nachkam, versuchte der Mann mit dem mitgeführten Messer eigenständig die Kasse zu öffnen, was ihm nicht gelang. Ohne Diebesgut flüchtete der Tatverdächtige aus dem Laden in Richtung der Saint-Cloud-Straße. Eine unmittelbar eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief zunächst ohne Ergebnis.

Im Nachgang meldeten sich zahlreiche Zeugen bei den eingesetzten Polizeibeamten, die den Täter während der Tat und bei seiner Flucht beobachtet hatten. Einer Zeugin gelang dabei eine so exakte Beschreibung, dass durch die Ermittler Rückschlüsse auf die Identität des polizeibekannten Mannes gezogen werden konnten.

Gegen den 37-Jährigen, dessen Aufenthaltsort bis zuletzt unbekannt war, lag seit dem 15.09.2026 ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Bonn vor. Im Rahmen von Ermittlungen in einem anderen Sachverhalt in Alfter am Donnerstagmittag (15.10.2026) wurde der Mann von Einsatzkräften des Kriminalkommissariats 13 wiedererkannt. Mit Unterstützung von Streifenwagenbesatzungen der Wache Duisdorf konnte der Tatverdächtige schließlich in einem Baumarkt auf der Alfterer Straße festgenommen werden. Er wurde in das Polizeipräsidium gebracht und am Freitag (16.10.2026) dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Die Ermittlungen dauern weiter an.

Ereignis:
Raub
Ort:
Bonn
Bundesland/Region:
Nordrhein-Westfalen
Land:
Deutschland
Tatdatum:
nicht aus der Quelle ableitbar
Tatzeit:
nicht aus der Quelle ableitbar
Meldezeit:
19.10.2026 09:20 Uhr
Quelle/Distribution:
Presseportal Blaulicht
Herausgeber:
Polizei Bonn
Original-URL:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6373347
Vorgangsnummer:
POL-BN
Tatmittel:
Messer (unspezifisch)

Angaben gemäß der genannten Quelle. Keine eigene Tatsachenfeststellung über den Quelleninhalt hinaus.

Unsere Themen

Unsere Prinzipien

Hilfe & Unterstützung

Wer Gewalt erlebt oder sich Sorgen um eine andere Person macht, muss damit nicht allein bleiben. Es gibt professionelle Beratung, die zuhört, einordnet und über die nächsten Schritte informiert – unabhängig davon, ob bereits eine Anzeige erstattet wurde.

Logo Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, Rufnummer 116 016, hilfetelefon.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

116 016

Beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" beraten qualifizierte Fachkräfte Betroffene, Angehörige und Menschen aus dem sozialen Umfeld. Die Beraterinnen informieren über Schutzmöglichkeiten und vermitteln auf Wunsch an Unterstützungsangebote vor Ort.

  • Kostenfrei
  • Anonym
  • Rund um die Uhr erreichbar
  • Mehrsprachige Beratung
  • Barrierearm, auch online

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" ist ein Angebot des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA). Sicherheitslage.org steht in keiner geschäftlichen Verbindung zu diesem Angebot.

Bei akuter Gefahr wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, im medizinischen Notfall an 112.