Gewalt gegen Einsatzkräfte
Hauptbahnhof: Bier über Kamera und Sprechanlage geschüttet - Widerstand gegen Bundespolizisten
Bundespolizeidirektion München berichtet mit Meldezeit 19.10.2026 13:39 Uhr zu einem Ereignis in München.
Angaben nur gemäß Quelle, ohne eigene Bewertung.
Gemeldet 19.10.2026 13:39 Uhr · München, Deutschland
MÜNCHEN
Hauptbahnhof: Bier über Kamera und Sprechanlage geschüttet - Widerstand gegen Bundespolizisten
In der Nacht auf Samstag (17. Oktober) sorgte ein 26-jähriger Deutscher am Münchner Hauptbahnhof für einen Polizeieinsatz. Gegen 00:05 Uhr beobachtete eine Bundespolizeistreife, wie der Mann ohne festen Wohnsitz Bier über eine Überwachungskamera und die Sprechanlage des Kontaktraumes der Bundespolizei schüttete. Nachdem der 26-Jährige kurze Zeit später erneut Bier über die Sprechanlage gegossen hatte, sprachen ihn die Beamten auf sein Verhalten an. Anstatt den Aufforderungen der Einsatzkräfte nachzukommen, versuchte der Mann, sich gewaltsam Zutritt zu den Diensträumen zu verschaffen. Da der Mann sein Verhalten trotz mehrfacher Aufforderung nicht einstellte, wurde er gefesselt und zur Bundespolizeiinspektion München gebracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte eine Blutentnahme. Nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten für das eingeleitete Strafverfahren wurde der 26-Jährige auf freien Fuß entlassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Hauptbahnhof: 39-Jähriger tritt und spuckt nach Bundespolizisten Am Samstagabend (17. Oktober) gegen 18 Uhr entwickelte sich eine zunächst verbale Streitigkeit vor der Bahnhofsmission am Münchner Hauptbahnhof zu einem umfangreichen Polizeieinsatz. Eine Bundespolizeistreife war auf eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen aufmerksam geworden und verständigte weitere Einsatzkräfte. Den eintreffenden Beamten gelang es zunächst, die Streitigkeit zu schlichten. Gegen die drei Beteiligten wurden Platzverweise ausgesprochen. Während zwei der Männer der Aufforderung nachkamen, weigerte sich ein 39-jähriger Bulgare ohne festen Wohnsitz, den Bereich zu verlassen. Als die Beamten den Mann daraufhin in Richtung des Ausgangs Bayerstraße führten, leistete er erheblichen Widerstand und versuchte, nach vorbeilaufenden Passanten zu treten. Die Einsatzkräfte brachten den 39-Jährigen zu Boden und fesselten ihn. Auch anschließend setzte der Mann seinen Widerstand fort, zudem versuchte er nach den Einsatzkräften zu spucken. Nach dem Aufsetzen einer Spuckschutzhaube konnte er mit einem Dienstfahrzeug zur Bundespolizeiinspektion München gebracht werden. Auch dort beruhigte sich der 39-Jährige nicht. Während des gesamten Einsatzes beleidigte er die Einsatzkräfte wiederholt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er von der Dienststelle entlassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.